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Kosmische Spurensuche
Schon immer haben Menschen versucht, die Entwicklung des ganzen Universums,
die Eigenschaften der Materie und die Natur der fundamentalen Kräfte zu begreifen.
Heute ahnen wir, dass Quantenfluktuationen im frühen Universum die Keimzelle für
Galaxiencluster im heute noch expandierenden Universum gewesen sein könnten. Das
junge Forschungsgebiet der Astroteilchenphysik verbindet Quarks mit dem Kosmos,
um diese Zusammenhänge aufzuklären. Die Entstehung des jungen interdisziplinären ForschungsgebietesDie Frage nach der Entstehung des Universums, den Eigenschaften der Materie und der Natur der fundamentalen Kräfte hat in den vergangenen 20 Jahren zu engen Kooperationen zwischen Kosmologen und Teilchenphysikern und zur Entstehung des interdisziplinären Forschungsgebietes der Astroteilchenphysik geführt. Denn astrophysikalische Phänomene ermöglichen Einsichten in fundamentale Physik und gleichzeitig ist die fundamentale Physik unverzichtbar für das Verständnis astrophysikalischer Phänomene sowie der Struktur und Entwicklung des Universums. Komitee für Astroteilchenphysik in Deutschland (KAT)Experimentelle Forschung in der Astroteilchenphysik wird vor allem im Rahmen internationaler Kollaborationen und mit Hilfe gemeinsam betriebener Forschungseinrichtungen durchgeführt. Dies erfordert die Abstimmung von Interessen und Forschungsschwerpunkten, langfristige Planung und überregionale Koordinierung. Daher wurde mit dem Ziel optimaler Koordination und effizienter Planung der Forschungsaktivitäten vor drei Jahren das Komitee für Astroteilchenphysik in Deutschland (KAT) gegründet, das sich aus gewählten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Vertretern von Politik und Wissenschaftsorganisationen zusammensetzt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Johannes Blümer vertritt das KAT die gemeinsamen Belange der Wissenschaftler und ist Ansprechpartner für politische und wissenschaftliche Organisationen, Forschungseinrichtungen und die Öffentlichkeit. Kontaktdaten:Prof. Dr. J. Blümer, Institut für KernphysikForschungszentrum Karlsruhe – Helmholtz Gemeinschaft Postfach 3640 76021 Karlsruhe E-Mail: bluemer@ik.fzk.de Zentrale wissenschaftliche Fragen...Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich der Astroteilchenphysik arbeiten an Beiträgen zur Lösung der fundamentalen Fragen nach dem Ursprung und der Entwicklung des Universums, der Natur von Materie, Energie, Raum und Zeit und den zugrunde liegenden Gesetzmäßigkeiten in Synergie von Astrophysik, Astroteilchenphysik und Hochenergiephysik:
... und technologische EntwicklungenIm Zuge der theoretischen und experimentellen Arbeiten, werden Detektoren, Schlüsselkomponenten für Experimentieranlagen, innovativen Basistechnologien und Auswertetechniken einschließlich der entsprechenden Informations- und Kommunikationstechniken entwickelt. Hier ein Überblick über wesentliche Entwicklungen:
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