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AMANDAAMANDA´s geographische Position ist komplementär zu allen anderen Neutrinoteleskopprojekten: AMANDA beobachtet durch die Erde hindurch den Nordhimmel, die Projekte auf der Nordhalbkugel haben bevorzugt den Südhimmel im Blickfeld. Mitglieder der AMANDA-Kollaboration vor einem Bohrturm, mit dem 2 km tiefe Löcher in das ewige Eis am Südpol geschmolzen werden. In der Mitte eine der Glaskugeln mit einem Photomultiplier. Die AMANDA-Kollaboration umfaßt US-amerikanische, deutsche, schwedische und belgische Institute. Aus Deutschland sind gegenwärtig DESY-Zeuthen sowie die Universitäten in Mainz und Wuppertal beteiligt. Der Detektor besteht zur Zeit aus 675 Photomultipliern, die an 19 Trossen befestigt und auf immer ins Eis gefroren sind. Diese Anordnung ist etwa 30 mal so sensitiv wie Superkamiokande oder MACRO. Allerdings gibt es die Sensitivität bei hohen Energien nicht umsonst: sie wird erkauft mit "Blindheit" bei niedrigen Energien. Sonnenneutrinos etwa könnte AMANDA niemals nachweisen. Aus etwa einer Millarde von Spuren, die mit der kaum halb so großen Ausbaustufe des Teleskops im Jahre 1997 registriert wurden, sind inzwischen etwa 300 Neutrino-Kandidaten herausgefiltert worden. Die Abbildungen zeigen eine Darstellung einer dieser Spuren sowie die Himmelskarte aller Neutrinos.
Himmelskarte der bisher identifizierten Neutrinokandidaten. Da AMANDA nur Neutrinos von unten identifizieren kann, liegen alle Ereignisse in der nördlichen Hemisphäre. |
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